1. Schritt:
Verstehen

Wenn ein Schiff nicht weiß, in welchen Hafen es steuern soll,
ist kein Wind der richtige.“
Seneca
Deshalb bestimmen wir jetzt den Kurs.
Vielleicht hast du eine klare Vorstellung davon, wie dein idealer Schwung aussehen sollte. In der Praxis zeigt sich jedoch oft, dass dieses innere Bild nicht ganz mit dem übereinstimmt, was dich tatsächlich weiterbringt.
In dieser Phase schauen wir uns deshalb gemeinsam deinen Schwung an. Ziel ist es, Klarheit zu schaffen und systematisch aufzudecken, wo du von deinem persönlichen Ideal abweichst.
Die vier physikalischen Gesetze des Treffmoments dienen uns dabei als gute Orientierung.
2. Schritt:
Verbessern

„Nichts Großes entsteht plötzlich.“
Epiktet
Deshalb beginnen wir mit kleinen Schritten, die dich sicher weiterbringen.
Du weißt, dass Üben notwendig ist, um besser zu werden. Entscheidend ist jedoch, wie du übst. Die passende Trainingsmethode sorgt dafür, dass Veränderungen nicht nur verstanden, sondern auch umgesetzt werden.
In dieser Phase heißt es, Geduld zu bewahren und bewusst mit einfacheren Aufgaben zu beginnen:
- vom leichten zum schwierigeren Schlag
- vom langsamen zum schnelleren Schwung
- erst vom Tee, dann vom Boden
Auch der gezielte Einsatz von Hilfsmitteln kann hier sinnvoll sein.
3. Schritt:
Verinnerlichen

„Der Tropfen höhlt den Stein nicht durch Kraft, sondern durch häufiges Fallen.“
Ovid
Jetzt geben wir deinem Schwung die Zeit, die er braucht.
Ein Bewegungsablauf, auf den du dich verlassen kannst, entsteht nicht auf Knopfdruck — und wahrscheinlich auch nicht nach einer einzelnen Trainerstunde, selbst wenn sie erfolgreich war. Er entwickelt sich durch bewusste Wiederholung, Ruhe, Aufmerksamkeit und Zeit.
Erst durch Wiederholung entsteht aus einer bewussten Bewegung etwas Natürliches — ein Schwung, der nicht mehr erzwungen werden muss. Er wird zu deiner zweiten Natur.
